Alle Workshops sind Teil der Ausbildung zum Qualitätsleiter, jener Person, die Qualitätsmanagment im Unternehmen umsetzt.
Modul 1, Gästebefragung
Ziel ist, die Veränderung der Bedürfnisse der Gäste zu erfahren und die relevanten Konsequenzen umzusetzen.
Methode: In Arbeitsgruppen wird das Thema analysiert, werden Lösungen erarbeitet und Umsetzungsbeispiele für die Praxis entwickelt.
Modul 2, Selbstbewertung
Ziel ist, die Verbesserungspotentiale des Betriebes transparent werden zu lassen und Motivations-, bzw. Handlungsbedarf festzustellen.
Methode: Es werden Bewertungen vorgestellt und die Umsetzungsmodelle aufgezeigt. Die Mitarbeiter sollen danach in der Lage sein, im Betrieb die Ergebnisse umzusetzen.
Modul 3, Reklamationsmanagement
Ziel ist, das Verhalten der Mitarbeiter bei Reklamationen zu optimieren und aus der Reklamation die positiven Konsequenzen zu ziehen.
Methode: Es werden Verhaltensbeispiele eingeübt und die Chancen im Rahmen einer Reklamation vermittelt. Kann eine Reklamation auch Reklame für den Betrieb werden?
Modul 4, kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess (KVP)
Ziel ist, die unterschiedlichen Ansätze des KVP transparent zu machen, um sicherzustellen, dass sich die Qualität im Unternehmen auch permanent verbessert.
Methode: Es werden Beispiele aus der Praxis in Bezug auf den Normabschnitt 8 der ISO 9001:2000 sowie Hilfsmittel und Methoden vermittelt.
Modul 5, Mitarbeiterkommunikation
Ziel ist, das Wissen der Mitarbeiter für das Unternehmen optimal zu nutzen.
Methode: Ein Vorschlagswesen, Mitarbeiterbefragung und Bewertungsbeispiele der Mitarbeitermeinung werden vorgestellt und anhand von Beispielen und Hilfsmitteln für die Praxis realisierbar gemacht.
Modul 6, Qualitätsmanagement
Ziel ist, den Mitarbeitern eine ganzheitliche Strategie zur Optimierung der betrieblichen Qualität zu vermitteln, die Aufgaben des Qualitätsleiters transparent zu machen.
Methode: Vorstellung und Einweisung der ISO 9001:2000, Erläuterung der Produktrealisierung und Zusammenhänge der Normabschnitte. An einem Beispiel wird die Wichtigkeit der Prozessgestaltung transparent gemacht.
Modul 7, regionale Vermarktung
Ziel ist, Mitarbeitern und Unternehmern den Nutzen der regionalen Vermarktung transparent zu machen und ihnen die Ansatzpunkte ihrer Zusammenarbeit aufzuzeigen.
Methode: Im Workshop werden Themen erarbeitet und relevante Umsetzungsmedien vorgestellt, sowie Aufgaben der Mitarbeiter vorgeschlagen.
Modul 8, Praxishandbuch der Qualität
Ziel ist, Handhabung und Nutzen des Qualitätshandbuches am Beispiel verständlich darzulegen und eine Grundlage für die permanente Verbesserung der Qualität aufzuzeigen.
Methode: Eine Gliederung des Handbuchs, Umsetzungsbeispiele des Handbuchs werden aufgezeigt.
Modul 9, Entwicklung der Qualitätspolitik
Ziel ist, die Qualitätsgrundsätze für das Jahr zu entwickeln und festzuhalten. Sie beziehen sich auf Umwelt, Gäste/Kunden, Mitarbeiter, Kultur, Umfeld, Ökonomie.
Methode: Anhand von Beispielen und einer methodischen Vorgehensweise werden die „Leitplanken", die sich aus den Formulierungen ergebenden Ziele und Maßnahmen erläutert und individuell erarbeitet.
Modul 10, Budgetplanung, damit der Umsatz auch realisiert wird
Ziel ist, den Teilnehmern Anleitungen zur Planung zu geben und damit Voraussetzungen für eine nachvollziehbare Bewertung durch die Bank (Rating) zu treffen.
Methode: Anhand von Beispielen, Formularen und Rechnungsmodellen, die für jede Betriebsgröße anwendbar sind, sammeln die Teilnehmer praktische Erfahrungen im Planen und Umsetzen.
Modul 11, Umsetzung des Qualitätsmanagements im eigenen Betrieb: Ist-Analyse und Mitarbeitereinweisung
Ziel ist, die Mitarbeiter in das Vorhaben einzubinden und zu beginnen, die Potentiale des Betriebes transparent zu machen.
Methode: Im Brainstorming werden die Anforderungen vermittelt, Dokumente gesammelt und bewertet, die Umsetzungsschritte des Projektes aufgezeigt.
Modul 12, Verantwortung der Geschäftsleitung: Wichtige Aufgaben kompetent erfüllen, Ressourcen nutzen
Ziel ist, Grundsätzlichkeiten zu ermitteln und festzulegen und über das gewonnene Vertrauen die höchstmögliche Motivation freizulegen.
Methode: Im Brainstorming werden die Punkte ermittelt und im Detail ausgearbeitet. Beispiele gelten als Vorgaben.
Modul 13, Projektmanagement für die Praxis - Chaosprophylaxe
Ziel ist, bei der Planung eines Projektes mit konkreten Vorgaben arbeiten zu können. Die Umsetzung von QM benötigt eine Projektstruktur. Methoden, Instrumente des Projektmanagements sollen dabei unterstützen.
Methode: Anhand von Beispielen, mit Hilfe von praxisnahen Formularen lernen die Teilnehmer die Grundlagen des Projektmanagements: Projektplanung, Zusammensetzung erfolgreicher Projektteams, Projekt-Controlling, Risikomanagement, Information und Projekt-Kommunikation.
Modul 14, Realisierung von Prozessen: Dienstleistungs- und Produktionsbereich
Ziel ist, die wesentlichen Bausteine der Abläufe, Prozesse zu erkennen und festzulegen.
Methode: Zunächst werden die wichtigsten Abläufe der Wertschöpfungsketten ermittelt und danach die Vorgehensweise im Detail beschrieben.
Modul 15, Management von Ressourcen
Ziel ist, die Grundlage für ein stabiles System zu schaffen.
Methode: Der Normabschnitt 6 (Management der Ressourcen) wird vorgestellt. Das QM-System messen, analysieren und verbessern ist die Aufgabe der Qualitätsleiter. Wie und womit das Thema realisiert werden kann, wird im Normabschnitt 8 vorgestellt. Beispiele werden aufgezeigt und erläutert.
Modul 16, Qualitätsmanagement und Rating von Basel II.
Notwendige Maßnahmen als Finanzierungsvoraussetzung
Ziel ist, die Ratingkriterien bekannt zu machen und somit die Grundlage für die Kreditwürdigkeit zu erfüllen.
Methode: Anhand von Beispielen werden die Anforderungen der Banken transparent gemacht.
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